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Fragen und Antworten

Was du vor dem Start wissen willst.

Für Vermieter mit wenigen Wohnungen. Kurze Antworten, ohne Fachsprache. Und ehrlich dazu, was erst später kommt.

Grundlagen

Was ist Flatent, und was nicht?

Flatent ist eine Plattform, auf der Vermieter, Mieter, Handwerker und Versorger am selben Vorgang arbeiten. Flatent ist keine Hausverwaltung. Niemand sitzt zwischen dir, deinen Mietern und den Betrieben.

Die Plattform führt den Vorgang, erinnert, prüft und hält alles im Protokoll fest. Die Entscheidungen triffst du.

Für wen ist Flatent gedacht?

Für private Vermieter mit 1 bis 29 Wohneinheiten. Flatent funktioniert auch mit einer einzigen Wohnung.

Du brauchst keine Verwaltung und keine Erfahrung mit Software. Mieter, Handwerker und Versorger nutzen Flatent auf deine Einladung oder über einen Link.

Warum nicht einfach selbst verwalten?

Ein einzelner Mangel läuft heute durch fünf Übergaben: die Meldung, den Erstkontakt mit Handwerkern, die Terminabsprache mit dem Mieter, die Koordination aller Beteiligten und die Rechnung, bei der du nicht prüfen kannst, ob die Arbeit erledigt ist.

Neun von zehn Eigentümern von Mehrfamilienhäusern verwalten selbst. Das verteilt sich auf Telefon, E-Mail, Ordner und Kontoauszug. Flatent bringt es an einen Ort.

Quelle: Haus & Grund, Vermieterbefragung 2025 (90,3 % verwalten selbst, 7,5 % haben einen Verwalter). Befragt wurden Mitglieder des Verbands, die Zahlen gelten nicht für alle Vermieter.

Warum nicht einfach eine Hausverwaltung?

Für kleine Bestände ist eine Verwaltung oft teuer oder gar nicht zu bekommen. Für zwei bis fünf Einheiten verlangen Angebote 45 bis 70 Euro je Einheit und Monat, häufig mit einem Mindestumsatz je Objekt.

Mehr als die Hälfte der Verwaltungen will arbeitsintensive Objekte abgeben. Bei Flatent gibst du nur die Koordination ab. Entscheiden und überweisen tust du weiter selbst.

Quellen: vermieterwelt.de, Kosten der Hausverwaltung; VDIV Branchenbarometer 2026 (57,1 % wollen arbeitsintensive Objekte abgeben).

Was unterscheidet Flatent von Vermieter-Software?

Programme für Vermieter ordnen Verträge, Nebenkosten und Dokumente. Wenn ein Mieter einen Mangel meldet, endet ihre Arbeit meist: Sie finden keinen Betrieb, stimmen keinen Termin ab und prüfen keine Rechnung.

Nach unserer Marktanalyse vom Oktober 2026 führt im deutschsprachigen Raum kein Anbieter für private Kleinvermieter einen Mangel von der Meldung bis zur bezahlten Rechnung. Genau das macht Flatent.

Quelle: Flatent, Wettbewerb und Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Stand 10. Oktober 2026.

So läuft es ab

Wie läuft ein Mangel ab, vom Foto bis zur Zahlung?
  1. Der Mieter meldet den Mangel mit Foto, Raum und Beschreibung.
  2. Flatent stuft ein: Gewerk, Dringlichkeit und Kostenrahmen.
  3. Du gibst den Auftrag frei.
  4. Ein geprüfter Betrieb nimmt an und schlägt drei Termine vor. Der Mieter wählt einen.
  5. Der Betrieb behebt den Mangel und hält ihn mit Fotos vorher und nachher fest.
  6. Der Mieter bestätigt, dass es behoben ist.
  7. Der Betrieb lädt die Rechnung hoch. Flatent prüft sie.
  8. Du gibst die Zahlung frei und überweist.

Zwei Freigaben von dir, den Rest führt die Plattform.

Woher weiß ich, wer gerade am Zug ist?

In jedem Vorgang ist genau eine Partei am Zug, mit einer Frist. Deine Übersicht zeigt dir zuerst die Vorgänge, bei denen du dran bist. Alle anderen Beteiligten sehen, worauf gewartet wird.

Die Partei am Zug trägt in der Oberfläche die Sandfarbe.

Was passiert, wenn niemand reagiert?

Jede Frist hat eine Folge. Zuerst erinnert die Plattform, dann vergibt sie neu: Lehnt ein Betrieb ab, geht der Auftrag an den nächsten, nach zwei Absagen an alle Betriebe des Gebiets.

Bleibt etwas offen, liegt es bei dir, mit der Telefonnummer der Partei. Im Pilot übernimmt niemand bei Flatent einzelne Vorgänge.

Muss ich jeden Auftrag freigeben?

Nein. Du legst ein Kostenlimit je Wohnung fest. Aufträge darunter gelten als freigegeben, du siehst sie nur. Darüber entscheidest du.

Stellt der Betrieb vor Ort fest, dass die Arbeit mehr als 15 Prozent über dem Kostenrahmen liegt, darf er erst nach deiner neuen Freigabe weiterarbeiten.

Was ist bei einem Notfall, zum Beispiel einem Wasserschaden?

Bei Wasser, Gas, Strom und Heizungsausfall zeigt die Meldung sofort die Störungsnummern deiner Wohnung, und du bekommst eine SMS. Einen Bereitschaftsdienst gibt es noch nicht, er folgt später.

Trag die Störungsnummern deshalb in den Stammdaten der Wohnung ein.

Handwerker und Rechnung

Welche Handwerker kommen?

Aufträge gehen nur an Betriebe aus dem Flatent-Netz. Jeder Betrieb legt Gewerbenachweis oder Eintrag in die Handwerksrolle, Betriebshaftpflicht und Bankverbindung vor und nimmt eine Rahmenvereinbarung an: feste Anfahrt, Stundensatz und Pauschalen, Annahme binnen 24 Stunden, Termin binnen 5 Werktagen, Fotos vorher und nachher.

Wer die Regeln verletzt oder dessen Haftpflicht abläuft, pausiert automatisch. Zum Start sind es Sanitär und Heizung, Elektrik, Türen und Schlösser, Maler und ein Betrieb für kleine Arbeiten. Das Netz entsteht zuerst im Pilotgebiet.

Kann ich meinen eigenen Handwerker nutzen?

Ja. Du kannst einen Betrieb vorschlagen, mit dem du gute Erfahrungen hast. Er wird geprüft, nimmt die Rahmenvereinbarung an und wird für deine Wohnungen bevorzugt.

Betriebe ohne Prüfung bekommen keine Aufträge über die Plattform.

Wie wird die Rechnung geprüft?

Flatent liest die Rechnung aus und prüft sie nach neun Regeln. Zum Beispiel: Passen Empfänger und Objekt? Stimmen Leistungsdatum und Termin? Passt die berechnete Arbeitszeit zur erfassten Zeit vor Ort? Entsprechen Stundensatz und Pauschalen der Rahmenvereinbarung? Liegt die Summe im Kostenrahmen? Gibt es keine zweite Rechnung für dieselbe Leistung?

Weicht etwas ab, geht die Rechnung zuerst an den Betrieb: korrigieren oder begründen. Du siehst jede Abweichung einzeln und entscheidest selbst. Die Bankverbindung des Betriebs kommt immer aus dem Netz, nie aus der Rechnung.

Wer bezahlt den Handwerker? Hält Flatent Geld?

Du bezahlst, denn du bist Auftraggeber. Flatent bereitet die Überweisung vor, als QR-Code für deine Banking-App oder zum Kopieren. Flatent hält kein Kundengeld und steht nicht zwischen dir und dem Betrieb.

Der Betrieb sieht den Stand. Flatent erinnert dich nach 5 und 10 Tagen, wenn eine geprüfte Rechnung offen ist.

Mieter, Daten und Dokumente

Was müssen meine Mieter tun? Brauchen sie eine App?

Du lädst deine Mieter mit einem Code ein, der 14 Tage gilt. Melden können sie auch ohne Konto: über einen QR-Code oder einen Link je Wohnung, bestätigt mit der Telefonnummer. Betriebe arbeiten über einen Web-Link, ohne App.

Mitteilungen kommen per Push, E-Mail oder SMS, je nach Wahl. Für Mieter, Handwerker und Versorger ist Flatent kostenlos.

Wer sieht was?

Jede Partei sieht nur ihren Teil. Der Betrieb sieht den Auftrag und nach Annahme Adresse und Telefonnummer des Mieters, aber nicht die Miete. Der Mieter sieht den Stand seines Vorgangs und seinen eigenen Kontostand, aber nicht die Rechnung.

Miete, Rückstand und Kontoumsätze siehst nur du.

Wie geht Flatent mit Daten um?

Flatent läuft bei Amazon Web Services in Frankfurt, auch die KI. Die KI schlägt vor und liest aus. Sie entscheidet nie.

Das Flatent-Team sieht Vorgänge nur, wenn ein Beteiligter es freigibt, befristet und protokolliert. Es gibt keine Passwörter: Die Anmeldung läuft über Links und Codes. Mehr steht in der Datenschutzerklärung.

Wo liegen meine Dokumente?

Jede Wohnung und jedes Mietverhältnis hat eine digitale Akte: Upload per Foto oder Datei, automatische Kategorie, Volltextsuche. Du gibst einzelne Dokumente für Mieter oder Betrieb frei und kannst die Freigabe zurückziehen.

Jeder Vorgang lässt sich mit allen Zügen, Zeiten und Anhängen als PDF ausgeben.

Miete, Preis und Start

Hilft Flatent bei Mieteingang und Mahnung?

Im Pilot bestätigst du Zahlungseingänge selbst, einen Kontoabruf gibt es noch nicht. Er folgt später über einen lizenzierten Anbieter. Mahnungen werden in der nächsten Ausbaustufe nach Vorlage vorbereitet und gehen erst nach deiner Freigabe hinaus.

Was ist mit Nebenkostenabrechnung und Mieterwechsel?

Beides kommt nach dem Pilot: die Betriebskostenabrechnung aus Belegen und Zählerständen, der Mieterwechsel mit Übergabeprotokoll, Kaution und Einzug. Zählerstände meldet dein Mieter aber schon jetzt per Foto.

Was ist mit Stadtwerken und Versicherung?

Die vierte Partei kommt zuerst: Stadtwerke und Gebäudeversicherer. Geplant sind Zählerstände zum Stichtag ohne Ablesetermin, Wechselmeldungen bei Ein- und Auszug und eine Schadenmeldung an den Versicherer mit Fotos und Zeitpunkt aus dem Vorgang, jeweils nach deiner Freigabe. Das folgt nach dem Pilot.

Was kostet Flatent?

Es gibt einen Tarif, abgerechnet je Wohneinheit und Monat, monatlich kündbar, ohne Zusatzgebühren für Mahnung, Abrechnung oder Mieterwechsel. Mieter, Handwerker und Versorger zahlen nichts.

Den Preis nennen wir zum Start des Pilots.

Wann und wo geht es los?

Wir starten mit einem Pilot in einer Region. Welche, steht noch nicht fest. Wenn du mit deinen Wohnungen dabei sein willst, schreib an pilot@flatent.de.

Ist Flatent rechtlich eine Hausverwaltung? Wer haftet wofür?

Flatent ist als Plattform angelegt, nicht als Verwaltung: Flatent handelt in keinem Vorgang für dich. Dein Mietvertrag besteht weiter zwischen dir und deinem Mieter, der Werkvertrag je Auftrag zwischen dir und dem Betrieb. Du bleibst Auftraggeber und entscheidest über Geld.

Die rechtliche Einordnung ist noch nicht anwaltlich bestätigt. Das steht vor dem Start an.

Was, wenn Flatent nichts für mich ist?

Flatent ist monatlich kündbar. Jeden Vorgang kannst du mit allen Zügen, Zeiten und Anhängen als PDF ausgeben, so bleibt deine Dokumentation bei dir.

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